Die alte Katze

Unsere Lieblinge werden immer älter. Damit rücken, wie beim Menschen, die Altersbeschwerden in den Vordergrund. Die dem Altwerden geschuldeten Beschwerden sind manigfaltig.

Es beginnt z.B. damit, daß die Augen in der Sehkraft nachlassen. Das kann unmerklich und langsam geschehen, wenn altersbedingte Degenerationen wie Retinaatrophie die Regenbogenhaut degenerieren lassen.

Dies kann aber auch kann sehr plötzlich und schnell geschehen, wenn auch andere, meist altersbedingte organische Erkankungen sich am Auge manifestieren. So können z.B. Nierenerkrankungen, die bei Carnivoren (Fleischessern) im Alter sehr häufig auftreten, sich durch Netzhautblutungen/Netzhautablösungen oder ähnlichem zeigen. Das ist die Folge, der durch Nierenfunktionsstörungen bedingten Blutdruckerhöhung. Damit vergesellschaftet ist häufig eine Herzinsuffizienz.

Für diese Funktionsstörungen kann aber auch bei alten Katzen eine häufig auftretende Überfunktion (Hyperthyreose) der Katze verantwortlich sein.

Alles dieses bedarf einer laborgestützten Blutuntersuchung, deren Werte signifikant für die Erkrankung ist.

Häufig finden wir aber auch "rheumatische" Veränderungen am Gelenksystem, die eine medikamentelle Schmerz- und Entzündungstherapie erfordern. Die Behanldung muß wie auch bei der Hyperthyreose lebenslang erfolgen.

Es kann aber auch zu altersbedingten Organdefiziten am Herz-Kreislaufsystem, an der Leber oder am Urogentialsystem kommen, die entsprechend mit medikamentellen Maßnahmen behandelt werden können. Ein typisches Beispiel ist der Diabetes der Katze.

Naturgemäß kann dieser Artikel nicht alle Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten der alten Katze aufzeigen.
Daher sollten sie bei jedem Verdacht auf eine Alterserkrankung einen Tierarzt konsultieren, um diese Dinge abzuklären.

Rechtzeitig behandelt können viele Alterserkrankungen und Beschwerden gelindert werden und damit den Tieren ein langes lebenswertes Leben ermöglicht werden.

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